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Erster! … mit Sänger Jonas Monar

Das ist mindestens der vierte Einstieg, den ich zu diesem Beitrag geschrieben habe. Warum? Ich konnte mich einfach nicht entscheiden, ob es besser ist mit der vielleicht snöderen, aber echten  Geschichte einzusteigen, die ich einem kleinen  Jungen zu verdanken habe, oder dieses doch wichtige Detail weglasse und mit einem journalistisch spannendereren Einstieg gehe. Ich entscheide mich für den wahren, „von der Leber weg“ Einstieg: wie ich auf den Sänger Jonas Monar gekommen bin, warum ich ihn unbedingt auf meinem Blog haben wollte (ich liebe deutsche Popmusik!) und mich jetzt tierisch freue, daß er auf diesem Blog dabei ist! #erster

Es war nämlich so, daß die Initialzündung für diesen Beitrag von einem unserer Jungs ausging – also eigentlich #ererster und das war so: der 9 jährige hört viel Radio und kann deshalb jeden verflixten Song auswendig – ok, bei den englischen Varianten ist es immer so ein bisschen Liederraten, aber das tut jetzt nix zur Sache. Es ist also irgendein früher Morgen und Oscar zerrt mich in sein von lauter Musik erfülltes Zimmer. Mit den Worten „Schnell!!! Das ist mein Lieblingssong! Playlist von Jonas Monar. Mama, lade das mal runter!“ werde ich quasi geweckt. Und habe den Auftrag direkt ausgeführt. Aus Gründen. Und außerdem den Song danach nicht mehr aus meinem Kopf bekommen. Guten Morgen erstmal.

Mir geht es öfter so und dem einen oder anderen von Euch bestimmt auch: Ihr hört einen Titel zum ersten Mal, er erwischt euch irgendwie und schon seid ihr druff. Ein kleiner Klick auf I-Tunes und das neue Lieblingsstück landet für die nächste Zeit ganz oben auf Eurer Playlist. Natürlich ist völlig klar, daß ihr die also for real echten Ersten im Universum seid, die den Song cool findet und downloaded, ne? Man fühlt sich quasi wie der Columbus der I-Tunes Mediathek und lügt sich dieses Gefühl einmal fett in die eigenen Tasche. Ist ja auch ganz geil, wenn einfach alle nach Dir einen Song als Geheimtipp posten und Dein Ego Dir so herrlich arrogant über die Schulter zunickt, daß Du zwischen all den Lemmingen der #erste warst, der es gehört hat und Dir im Kommentar ein „ja, kenn ich schon“ nicht verkneifen kannst? Kennt ihr nicht? Come on, fast jeder hatte das doch auch mit Justin Timberlakes Can´t stop the feeling? –wie nebenbei erwähnt, eine gefühlte Millionen anderer Menschen weltweit auch. Obwohl ich mir da übrigens sicher bin zumindest eine der ersten gewesen zu sein die das Potenzial des Songs direkt erkannt haben. #muhahahar #realityoff. Mit Jonas Monar´s Playlist war es jedenfalls bei mir ähnlich. Der Wurm war einsfixdrei im Ohr, der Name im Kopf, die social media Seiten geliked und wirklich gemocht, der Song auf Dauerschleife, das Kind happy und die Sache klar. Der Jonas Monar scheint´n cooler Typ zu sein, den will ich auf meinem Blog. Und zwar als Erste! Außerdem muss man das Eisen schmieden, bevor es zu heiß wird und meine Anfrage bei Universal zu einem späteren Zeitpunkt vielleicht direkt im Nirwana endet.

Dann habe ich meinen lieben Freund und Berliner Fotografen Jens Koch gebeten den blonden Musiker vor seine Linse zu stellen und ihn für lwydblog zu fotografieren – leider konnte ich nicht dabei sein. #whatabummer Die Bilder sind natürlich auch ohne mich super geworden! Dafür übrigens hier nochmal ein fettes Danke an Dich, Jens! #loveandthanx. Einen Tag später bin ich also an der Reihe und mit dem als „Newcomer“ bezeichneten Sänger zum Interview verabredet. Ich bin mal gespannt und merke schon nach ein paar Minuten, daß die Bezeichnung Newcomer für ihn so gar nicht zutrifft. Er ist längst ein richtiger Musiker und Songwriter. Jonas hat nämlich schon als Teenager mit seiner Band vor richtig großem Publikum gerockt, ist durch Deutschland getourt und hat bereits als Vorband von Silbermond und Sunrise Avenue gespielt. Newcomer? Nee, genau. Äh. #nicht  Apropos spielen. Wie das Leben nämlich so spielt, haben sich die Wege zwischen ihm und seinen Bandkollegen irgendwann getrennt. Jonas entschied sich weiterhin für die Musik, für die er brennt. Zieht von Hessen nach Berlin. Schreibt Songs. Für andere Künstler. Aber vor allem für sein Album. Playlist ist die erste Single daraus und hat es direkt erfolgreich in die Charts geschafft! Seit knapp zwei Wochen ist seine zweite Single raus: Alle guten Dinge heisst sie und hat uns direkt den nächsten Ohrwurm verpasst. Und während Jonas die letzten Tage fleissig aus Südafrika vom Videodreh seine Social Media Kanäle mit Material füttert, macht der Song sich hier zeitgleich auf den Weg in die Playlisten der Radiosender. #geilomat

Was ihr ja selber seht: der Jonas ist ein smarter Kerl! Da passt ne Menge für eine erfolgreiche Musikerbahn zusammen. Und es ist mal ein Künstler, der keine Kappe oder Maske braucht, um auf seine Musik aufmerksam zu machen. Und so ein Mensch, den man spontan gut leiden kann, ob Girlie, Boylie, Youngster, Oldie oder Goldie. Ich kann Euch sagen: er ist wirklich total „nice“. Höflich, charmant, witzig. Mit seinen Mitte Zwanzig spricht er reflektiert über den Job, das Leben, seine Ziele. Und was mir dabei auffällt ist, daß wir etwas gemein haben: er trägt das Herz nämlich auch auf der Zunge und das gefällt mir. Ja, jaaaaa, ich weiß, man fliegt damit manchmal auf die Nase und könnte generell etwas vorsichtiger sein, vor allem, wenn man wie Jonas einen Weg in die Öffentlichkeit einschlägt, aber andererseits bekommt man oft auch sehr viel Gutes zurück. Neben seiner natürlichen Offenheit und positiven Vibes fällt mir seine Zielstrebigkeit auf. Er arbeitet zielgerichtet daran seinen Traum im Musikbiz zu erfüllen und möchte mit seinen Texten, seiner Musik die Leute vor allem mit einer Leichtigkeit erreichen. Da klingelt es doch schon wieder in meinen Ohren, naja, eher in meinem Herzen: Leute…. L E I C H T I G K E I T! Ist es nicht das, was wir alle brauchen? Damit ihm das gelingt ohne belanglos zu sein, gibt Jonas  einiges von sich Preis. Er verarbeitet seine Gefühle und Erfahrungen in seinen Songs und es ist ihm bewusst, daß man sich damit schon irgendwie „nackig“ macht. Alternativ würde es für ihn aber keinen Sinn machen Inhalte zu konstruieren, die er nicht selbst gefühlt hat, oder irgendwelche politischen Statements zu setzen, nur weil sie hip sind, sagt er. Aus ihm findet die Musik ganz organisch ihren Weg ans Tageslicht und wenn man ihn so leidenschaftlich reden hört, glaubt man ihm jedes Wort. Dabei spiegelt sein Solo Debutalbum, was (endlich!) im März erscheint die letzten 2 Jahres seines Lebens wieder. Sehr direkt, sehr hart, ziemlich emotional. Und trotzdem hat er den Dreh raus seinen Liedern die Leichtigkeit zu verpassen, die ihm so wichtig ist. Ich jedenfalls mag seine #songvibes und freu mich voll auf sein Albumrelease! Und ist es nicht auch herrlich erfrischend, daß neben den „üblichen Verdächtigen“ der deutsche Popkünstlerhimmel mit Jonas Monar nun um einen Künstler reicher ist?! #lovewhatyoudo #dowhatyoulove #keepgoing

lwyd: Was unterscheidet Dich eigentlich von anderen deutschen Künstlern?

JM: Ich mache meine eigene Musik, schreibe meine Texte selber, spiele selbst Gitarre und Klavier und bleibe dabei bei mir. Ich mache Musik, weil ich einfach Musik machen muss. Das muss irgendwie raus aus mir! Ich glaube diesen natürlichen Vorgang spürt der Zuhörer früher oder später.

lwyd: Wer ist dein deutscher Lieblingskünstler?

Andreas Bourani habe ich von Anfang an super gefunden! Ich finde seine Texte toll – er ist ein richtig toller Sänger. Ich bewundere, wie er mit der Sprache umgeht. Und Mark Forster natürlich!

lwyd: Was ist momentan Dein Traumziel?

Mein Traum ist es, daß möglichst viele Leute meine Musik hören und dann für gut befinden. Mit Playlist habe ich mir vorgenommen in die Charts zu kommen und das ist mir gelungen. Darüber habe ich mich tierisch gefreut, dann aber habe ich mich gleich gefragt wie es jetzt weitergeht und mir ein neues Ziel gesteck, nämlich in den Charts zu bleiben. Ich bin schon ein ehrgeiziger Typ und möchte gerne live spielen und viele Menschen mit meiner Musik erreichen.

lwyd: Du bist natürlich nicht nur im Studio, sondern auch auf social media fleissig. Bedienst Du Deine Accounts selber, oder macht das Deine Plattenfirma?

Ich betreue meine soacial media Accounts alle selber und möchte das auch machen. Nur so ist man wirklich authentisch. Es ist die näheste Möglichkeit mich mit meinen Fans auszutauschen und vor allem mich auf meine eigene Art und Weise auszudrücken. Wenn ich meinen neuen Song präsentiere, dann möchte ich auch den Satz dazu selbst formulieren. Für diesen Teil des Jobs muss man sich insgesamt auch gut strukturieren, denn social media ist ein sehr wichtiger Teil des Business, der mir aber viel Spaß macht, da ich eine Affinität dazu habe.

lwyd: Verrätst Du uns noch Deine aktuelle, persönliche Playlist?

  1. Alma – Dye my hair
  2. Adesse – Anruf 333
  3. Bruno Mars – 24K Magic
  4. The 1975 – Robbers
  5. Madeleine Juno – Waldbrand

Vielen Dank für das Interview mit Dir Jonas Monar!

Jonas und ich

Copyright der Fotos: Jens Koch

Wer Lust hat ihn im April live zu sehen: hier geht es zu seinen Tickets für die Tour

Ihr wollt Jonas Monar auf social media folgen? Hier entlang geht es zu Jonas´ Instagram, Facebook und auf Snapchat findet Ihr ihn unter Jonas Monar

 

 

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